Die 1993 gegründete Sergeant Lockerfield Band besteht aus:
Chris Gehring::
Guitar / Lead Vocals


Geb:1965

Ehemals Sänger bei:
Rednex*
Skinflick
Titan

*Nein, hierbei handelt es sich nicht um die skandinavischen, aus einem Ei geschlüpften, im Hühnerstall grossgezogenen, Bauernbuben, die in den Neunzigern die Musikszene mit Countrysongs im Technosound heimsuchten. Dieser Name wurde bereits 1983 kreiert.


Mario Schmidt:
Drums


Geb: 1968

Erich Schlotterbeck:
Bass/Vocals


Geb: 1967

Ehemals Sänger bei:
Titan
Sharon


Joe Meyhoefer:
Lead Guitar


Geb: 1958

Ehemals Gitarrist bei:
Superstition
Freeze Frame
Megasauff
Spacetruckin Project

 

 


Das Repertoire der SLB umfasst sowohl Eigenkompositionen, die von vielseitigen Einflüssen geprägt, sich doch ihren eigenen Charakter bewahren, als auch ausgesuchte Coversongs.
Der von der Band kreierte Begriff "Road Music" umschreibt nicht nur den melodisch-fetzigen, mal härteren, mal gefühlvolleren Sound, sondern versucht auch das Feeling zu vermitteln, das den Songs anhaftet. Abwechslungsreich wird das Material durch straighte und groovige Rocksongs, die immer voll ins Bein gehen.

...Vom Zufall zusammenbetoniert, oder wie alles begann...

Die SLB ein Zufallsprodudukt? Im Prinzip ja, doch nennen wir es lieber eine positive Fügung des Schicksals...
...Es begab sich im Januar 1993, als Mario auf Grund eines Praktikums, das er im Rahmen einer Umschulung absolvierte, zufällig in das selbe Unternehmen kam, in dem auch Erich und Chris ihr täglich Brot verdienten.
Wie kommt es nun, dass sich ausgerechnet diese drei Leute unter ca. 400 anderen Beschäftigten zusammengefunden haben? Ganz einfach, es waren wohl die langen Haare die alle drei gemeinsam hatten und die den Grundstein für die ersten Kontakte untereinander legten. Oder anders formuliert, ein Frisör hätte die Gründung der SLB möglicherweise verhindern können...

 


...doch der Frisör kam sieben Jahre zu spät!

Hier noch ein Bild aus "alten Zeiten"

 

 

Erich und Chris kannten sich zwar schon aus früheren Tagen (beide waren mal, zu verschiedenen Zeiten, als Sänger bei Titan tätig), doch ein richtig enger Kontakt bestand bis Dato nicht, doch dies sollte sich schlagartig ändern, ausgelöst durch Mario, der eigentlich die Hauptschuld an der Enstehung der SLB trägt.

Nachdem Chris und Mario sich, wie schon gesagt, aus wohl hauptsächlich „frisurtechnischen Gründen“ kennen gelernt hatten, und das Thema Motorräder abgehakt war, kam man auf die Musik zu sprechen und es stellte sich heraus, dass beide schon das eine oder andere Musikinstrument zu Gesicht bekommen hatten. Mario hatte durch seinen Vater die Freude am Drummen (schlagen mit Holzstöckchen auf runde Kübel) entdeckt, und Chris früher als Sänger tätig, beherrschte ca. 3(!) Griffe auf der Gitarre (welche er in den verschiedensten Reihenfolgen runterzureissen in der Lage war).

Das Interesse mal wieder aktiv Musik zu machen war zwar bei beiden vorhanden, doch die Tatsache dass man mit drei Griffen auf der Gitarre, zwar die selben Voraussetzungen wie die Beatles damals hatte, doch dadurch trotzdem in seiner Kreativität ziemlich beschränkt war, liessen Chris an Marios Idee, mal zusammen zu jammen, zunächst keinen grossen Gefallen finden.

Es lag wohl an Marios Dickkopf und Uneinsichtigkeit, dass er Chris solange nervte, bis dieser dann doch einwilligte (während der sich im Hinterkopf dachte: „Er wird schon sehen was er davon hat“).
Gleichzeitig lernte Mario auch Erich kennen und stellte fest, dass Erich ebenfalls früher als Sänger tätig war und schon mal jemandem beim Bass spielen zugeschaut hatte. Also überredete Mario auch ihn zu einer unverbindlichen Jam-Session.
Man traf sich in einem Raum im Jugendclub in Plieningen, wo Mario noch ein Schlagzeug stehen hatte und ein Bass (mit gerissenen und wahrscheinlich hundert Jahre alten Saiten) war auch vorhanden. Dieser musste allerdings mit viel gutem Willen und einem Leatherman erstmal repariert werden.


Im ersten Proberaum in Plieningen

 

Nach einem Stück Schokoladentorte (von Marios damaliger Freundin selbst gekauft) und einigen Bierchen ging es dann los,
die Saiten wurden gequält und das Drumkit geprügelt, bis der Putz von der Decke kam.
An diesem Abend wurde dann auch der Grundstein zum allerersten Lockerfield Song „Rain Ride“, gelegt, ...es war Freitag der 15. Januar 1993.

Nach den ersten paar Sessions stellte sich schnell heraus, dass man sich nicht nur was die Musik betraf gut verstand, sondern auch die „Chemie“ untereinander stimmte. Es wurde viel gelacht und man musste sich manchmal fragen, sind wir eine Comedytruppe, oder eine Rockband.
Die ganze Sache nahm langsam Form an und ein richtiger Proberaum musste her.

 


Eine weitere Gemeinsamkeit der Lockerfields
ist die Freude an kulinarischen Köstlichkeiten, oder ganz einfach:
„Der Hang zur Völlerei“

 

Da man unabhängig sein, sich nicht in Unkosten stürzen und auch keine Weltreise bis zum Proberaum unternehmen wollte, wurde kurzerhand der Keller bei Chris zuhause entsprechend umfunktioniert. Was als Übergangslösung gedacht war, hielt bis 2001 an. Es ist eben nichts dauerhafter als ein Provisorium.
Im neuen Proberaum waren natürlich alle so motiviert wie ein Rüde, dem man eine läufige Hündin vor die Nase setzt.
Und man machte sich langsam Gedanken über einen Namen für die Band...


Im neuen Proberaum, bei Chris daheim

Wie bekommt man einen „Ohrwurm“ wieder raus

 

„...Die drei Rumänen mit der Gemüsestulle“,oder who the Hell is Sgt. Lockerfield“...

 

 

Man kam auf alle möglichen und unmöglichen Ideen:
z.B. der Einfall man könnte die Band ja „Rolling Stones“ nennen, erntete wenig Beifall, zum einen gibt es ja schon ein Musikmagazin in den USA, das so ähnlich heisst (...ausserdem gibt es ja inzwischen genug Bands, die einfallslos genug sind, um sich nach irgendwelchen Songtiteln ihrer Lieblingsband, einem Filmtitel, o.ä. zu benennen), und zum anderen klingt es einfach beschissen.

Ein anderer Einfall von Mario, inspiriert durch die drei Mitarbeiter des Tiefbauamtes, welche er öfters auf dem Weg zur Arbeit, vespernd in ihrem orangefarbenen Kleinlaster sitzen sah, die Band „Die drei Rumänen mit der Gemüsestulle“ zu nennen war lange Favorit, weil es einfach ein absoluter Schenkelklopfer ist, aber wie gesagt, wir sind ja keine Comedytruppe.

Eines abends als man beim Jammen zufällig auf einen interessanten Riff kam, sagte jemand: „Hey das klingt aber locker“, - „Klar, wenn man sich so locker fühlt...“ , und schon war man bei Lockerfield!

„Lockerfield“ alleine war aber etwas flach und man überlegte wie man das noch ausbauen könnte. Da wir eine Band sind, haben wir einfach Lockerfield Band“ daraus gemacht. Das klang schon besser, war aber noch nicht ganz perfekt und man dachte weiter nach.
Zu gleicher Zeit passierte es des öfteren, dass im Proberaum mal etwas umfiel, eine Bierflasche zu Bruch ging, ein Schrank knarrte, oder dass in der Gesangsanlage, die so alt war, das man meinen konnte Thomas A. Edison hätte sie noch eigenhändig zusammen geschraubt, immer wieder mal ein spontanes unerklärliches Rauschen, oder gar Stimmen zu hören waren. Und schon war der „Sergeant“ geboren, der gute Geist der Band, welcher für alle unerklärlichen Begebenheiten, bis hin zu sporadisch auftretenden Spielfehlern (von uns allerdings Varianten genannt), verantwortlich gemacht wurde.
So, oder so ähnlich hat es sich zugetragen (leider weiss das keiner mehr so ganz genau).
Alles zusammen ergab dann schließlich die
„Sergeant Lockerfield Band“

 

Der neue Proberaum

2001 zog man dann ins Industriegebiet nach Ostfildern Ruit in eine neuen Proberaum, welcher endlich genug Platz bot, um auch mal ein paar Gäste einzuladen.



Ein neues Bandmitglied

2006 Kam dann Joe Meyhoefer, seines Zeichens Gitarrist und begabter Gitarrenbauer in die Band. Joe war für uns kein Unbekannter, da er schon 1995 ein Gitarre für Chris gebaut und in der Vergangenheit schon ab und zu mal Lightshow bei unseren Gigs gemacht hat. Ausserdem ist sein Laden (Joe's Guitars in ES-Mettingen) unser Anlaufpunkt wenn unsere Klampfen mal "krank" sind.
Nach einigen Sessions stellte sich schnell heraus, dass eine weitere Gitarre unserem Sound noch mehr Druck verleiht und sich durch seine Erfahrung auch ganz andere Möglichkeiten ergaben. Als Joe dann noch unser Aufnahmeritual (An giftigen Kröten lecken, gefolgt vom Saufen bis zur völligen Nüchternheit) bestanden hatte, stand seiner Mitgliedschaft bei den Lockerfields, nichts mehr im Wege